Mehrwegpflicht beschlossen: Das bedeutet die Novelle des Verpackungsgesetz für die Gastronomie

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Mehrwegpflicht-2023

Licht am Ende des Einwegtunnels: Die REvolution bekommt wichtigen Aufwind von Seiten der Politik. Der Gesetzesbeschluss zur Einführung einer Mehrwegpflicht macht deutlich: An Mehrweg führt auf Dauer kein Weg vorbei!

Wir freuen uns über einen wichtigen Schritt in Sachen Nachhaltigkeit: Nach Bundeskabinett und Bundestag, hat nun auch der Bundesrat den Gesetzesentwurf zur Einführung einer Mehrwegpflicht von Bundesumweltministerin Svenja Schulze beschlossen! Ziel des Gesetzes: einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen, um Einwegmüll zu vermeiden! Yay!

„Mein Ziel ist: Ich will Mehrweg zum neuen Standard machen. Kundinnen und Kunden sollen ihr Take-away-Essen oder To-go-Getränk ganz einfach in umweltschonenden Mehrwegbechern oder -behältern erhalten können. Durch die neue Pflicht zum Mehrwegangebot […] werden wir die Verpackungsflut vor allem im To-go-Bereich wirksam eindämmen.“

Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Um Gastronom:innen in dieser schwierigen Zeit optimal auf dem Mehrweg zu begleiten, haben wir ein Rundum-sorglos-Testangebot mit im Gepäck! Doch nun erstmal von vorne:

Mehrwegpflicht: Was kommt auf Gastronom:innen zu?

Gastronomie, die Waren zum Mitnehmen verkauft, ist laut Gesetz ab 2023 dazu verpflichtet, ihrer Kundschaft wiederverwendbare Becher oder Behälter als Alternative zu den Einwegverpackungen anzubieten.

Eine Ausnahme gibt es für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis 80 Quadratmetern und maximal fünf Mitarbeitern. Für diese gilt dann, dass die Kundschaft auf Wunsch die selbst mitgebrachten Mehrwegbehälter befüllen lassen darf.  

„Diese ganze Mentalität – einmal nutzen, weg und hopp – das muss jetzt mal aufhören“

Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Wir freuen uns besonders, da wir wissen, dass die Mehrweg-Alternative weder mehr kostet, noch einen Verlust der easy to-go-Mentalität mit sich bringen muss. Das zeigen die mehr als 7.500 Cafés, Bäckereien, Restaurants, Tankstellen und Kioske in ganz Deutschland, die bereits Teil unseres Pfandsystems sind!

Mit unserem Mehrwegrechner können Gastronom:innen ihr individuelles Einsparpotential direkt berechnen:

Als Gastronom:innen optimal auf die Mehrwegpflicht vorbereiten 

Es gibt Dinge im Leben auf die man sich nicht vorbereiten kann. Das gibt uns die aktuelle Krise definitiv zu spüren. Aber dann gibt es auch Dinge, auf die man sich optimal einstellen kann. Und eines davon ist die Mehrwegpflicht. 

Mit unserem flächendeckenden Pfandsystem für Mehrwegbehälter bieten wir als First-Mover bereits heute die Mehrweg-Lösung für die Gastronomie, die ab 2023 verpflichtend wird. 

Wir bieten seit rund 4 Jahren mit RECUP und nun auch mit REBOWL deutschlandweit eine nachhaltige, jedem zugängliche, kostensparende und unkomplizierte Alternative zu Einwegverpackungen.

Der Vorstoß der Umweltministerin bringt das große Müllproblem, das sich während der Coronakrise nur noch zugespitzt hat, nun zurück auf die politische Agenda. Sowohl Lieferdienste als auch Take-away-Angebote im Food-Bereich sind stark nachgefragt, seit der Gastronomiebetrieb nur eingeschränkt bzw. überhaupt nicht möglich ist.

Dem Verpackungsmüll den Kampf anzusagen ist das Gebot der Stunde. 

RECUP und REBOWL: Zwei Produkte, nur eine Systemgebühr

Gleichzeitig ist uns bewusst, dass unsere Partner:innen aus der Gastronomie gerade andere Probleme haben. Sie kämpfen mit den Folgen des Lockdowns. Mit RECUP bekommen Gastronom:innen zwei Produkte zu einem Preis: Die Mehrwegbecher RECUPs und Mehrwegschalen REBOWLs werden von Gastronom:innen bei RECUP geliehen und die Pfandgebühr zu 100% an die Kund:innen weitergegeben. Es entstehen also keine Anschaffungskosten. Für Gastronom:innen fällt lediglich eine monatliche Systemgebühr in Höhe von 25,00 bis 45,00 Euro an, die auch dann gleichbeleibt, wenn sowohl RECUP als auch REBOWL angeboten wird.

„Wir wissen, dass die Gastronomie gerade an allen Stellen zu kämpfen hat. Unsere Aufgabe ist es nun zu zeigen, dass eine Mehrwegalternative nicht nur jede Menge Müll vermeidet, sondern die Gastronom:innen mit unserem Pfandsystem auch aktiv Kosten einsparen können.“

Fabian Eckert, Geschäftsführer reCup GmbH

Weitere Informationen zu diesem Angebot und zur Preisgestaltung bekommen interessierte Gastronom:innen nach Ausfüllen dieses Formulars zugesendet:

Fordere unverbindlich weitere Information zum Pfandsystem an

Mit Übersendung der Anfrage akzeptierst Du unsere Datenschutzbestimmungen.

Warum Pfand? Pfand for the win! 

Getreu unseres Mottos Pfand statt Müll, wird das Bundesumweltministerium laut Gesetz auch die Pfandvorgaben ausweiten. Künftig wird nun auch auf Saft, Wein, Sektdosen, Mischgetränke und Spirituosen Pfand erhoben.

Wir sind überzeugt, denn ein analoges Pfandsystem macht Mehrweg der breiten Masse zugänglich. Daher setzen wir mit RECUP und REBOWL bereits seit 4 Jahren auf das bereits in Deutschland etablierte Prinzip von Pfand.

Dieses ist einfach zu nutzen und funktioniert ohne App-Registrierung. Wir verzichten bei unseren Pfandsystemen ganz bewusst auf eine App-Registrierung, denn wir wollen damit die Einstiegshürden sowohl für unsere Partner:innen als auch für Nutzer:innen möglichst gering halten. Es gibt keine fehleranfällige Technik im Hintergrund.

Der Tauschhandel per Pfand ist ein geläufiges System, das allen Alters- und Gesellschaftsschichten zugänglich ist und sich ganz unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.

Den Vorteil dieses Systems sieht auch die Ministerin:

„Wenn sie ein Pfand haben, dann gibt es einen höheren Anreiz, sie zurückzubringen und eben nicht draußen liegen zu lassen“

Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum SWR

Jetzt mit dem RECUP-Pfandsystem zum grünen Vorreiter werden und Müll, Ressourcen und Verpackungskosten einsparen!

Weitere Infos zu unserem Pfandsystem finden Gastronom:innen hier: REBOWL-Pfandschalen und RECUP-Pfandbecher.

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