recup goes international

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es geht los!

Und zwar wie! 13.641 km Entfernung sind es vom RECUP-Sitz in München bis ins südafrikanische Durban. Hä? Südafrika? – Jawoll, soweit entfernt lösen unsere RECUPs jetzt eine weitere #coffeetogorevolution aus! Was? Wieso Südafrika? Wieso so weit weg?

  • SÜDAFRIKA?!

  • UNSERE PARTNER

  • UNSERE ROLLE

  • STATUS QUO IN SÜDAFRIKA

  • WHAT’S NEXT?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es im aktuellen Transparenz-Report.

SÜDAFRIKA?!

Warum ZAF und nicht ein näher gelegenes Land?

Manchmal, wie es der Zufall so will, kommt es anders als man denkt. Wenn uns vor einem halben Jahr jemand gesagt hätte, dass wir mit unseren Internationalisierungsplänen in einem Land starten, das gefühlt auf der anderen Seite der Weltkugel liegt und das bisher nichts Vergleichbares wie das Deutsche Pfandsystem hat, hätten wir gedacht: Ja klar?! Ruhig mal nach den Sternen greifen!

“Unser Schicksal hängt nicht von den
Sternen ab, sondern von unserm Handeln.”

William Shakespaere

Was für uns aber von Anfang an klar war: Wir mögen Sterne – und wir mögen Herzblut und Team-Fits. Denn nur, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht, kann man nachhaltig Dinge verändern. Als dann genau solche Kooperationspartner mit der Anfrage für RECUP in Südafrika an uns herangetreten sind, war schnell klar – mit denen können wir starten und mit denen wollen wir starten! Das Land (und die geologische) Lage ist natürlich ein spannender Faktor, wir glauben aber daran, dass sich die #coffeetogorevolution überall starten lässt. Und zwar am besten dort, wo Menschen RICHTIG viel Lust darauf haben. Mit Charles und seinem Team haben wir Partner gefunden, die unsere Überzeugungen teilen, mit denen wir auf einer Wellenlänge surfen und die die RECUPs mit richtig viel Dampf auf internationale Ebene bringen.

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Unsere Partner

Als Social Entrepreneur hat Charles Erfahrung in der Gründung eines eigenen und vor allem nachhaltigen Unternehmens. Mit seiner Firma Cultivar Coffee stellen Charles und sein Team die Schnittstelle zwischen Kaffeeproduzenten, -Röstern und -Genießern dar. Der Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Kleinbauern, die durch Cultivar unterstützt werden. Denn ein wichtiges Standbein hierbei ist die Zusammenarbeit für faire Entlohnung. Charles selbst ist in der Kaffeeindustrie zuhause – vom Studium bis zur Arbeitserfahrung mit Farmern, Importeuren, Röstern und letztendlich den Kaffeetrinkern. Geoff ist in der Welt der Zahlen zuhause und kümmert sich um Alles rund um Finance und Investment. Auch Charles und sein Team sahen in RECUP die ideale Lösung, um auch in Südafrika einen wichtigen Schritt in eine nachhaltigere Zukunft zu setzen. Mit viel Eigenengagement und Motivation war es möglich, schnell das Projekt zu starten – worüber nicht nur wir uns freuen, sondern auch die Umwelt.

Gelebte und geteilte Grundsätze also – rund um den Globus!

UNSERE ROLLE

Was genau ist die Rolle von RECUP?

Als Startup ist es unsere Hauptaufgabe, die #coffeetogorevolution voranzutreiben und das Pfandnetz in unserem Heimatmarkt enger zu weben. Und obwohl wir leider nicht selbst auf allen Hochzeiten der Welt gleichzeitig tanzen können, möchten wir natürlich dazu beitragen, dass die Einwegbecherflut überall eingedämmt werden kann. Als Wegbereiter wollen wir helfen, dass möglichst schnell auch in anderen Ländern eine nachhaltige und bequeme Alternative zum Einwegbecher etabliert werden kann.
Wenn wir beschreiben, wie wir uns eine Zusammenarbeit mit einem möglichen Kooperationspartner vorstellen, beschreiben wir das gerne so: Wir helfen, den Wagen zu bauen und liefern die Karosserie und den Motor und gerne auch das Fahrtraining – das Auto fahren muss aber jeder Kooperationspartner selbst. Auch wenn RECUP nutzen nachhaltiger als Autofahren ist. ;-)
Das bedeutet letztendlich, dass Cultivar beispielsweise auf unsere vollständige Marke und alle unsere Erfahrungen zurückgreifen kann und so ein funktionierendes Grundgerüst für ein Pfandsystem schnell und unkompliziert zu sich holen kann. Um die Einführung und den Ausbau des Pfandsystems kümmert sich unser Kooperationspartner aber selbst. Wir finden das eine gute Möglichkeit, um lokale Akteure zu unterstützen und Projekte mit anzuschieben und trotzdem den nötigen Freiraum für regionale und individuelle Lösungen zu lassen.

 

STATUS QUO IN SÜDAFRIKA

Howzit Durban? Was geht, Durban?

Südafrikas Kultur ist so vielfältig, wie die Menschen und das Land selbst. Doch Grundwerte haben wir wohl die gleichen: die Umwelt ist unser allergrößtes Gut, das es zu schützen heißt.

Genau wie wir vor ungefähr zwei Jahren, starten Charles und sein Team nun mit einem Pilotprojekt mit ca. 10 Cafés in der Küstenstadt Durban. Im Moment kümmert sich ein dreiköpfiges Vertriebsteam darum, möglichst viele Kaffeeanbieter vom Mehrweg zu überzeugen und das Pfandnetz auszuweiten. Als Pfandbecher werden die selben Becher benutzt, wie auch hier in Deutschland. Form und Größen, Deckel und Farben – alles gleich? Fast! Das RECUP-Logo wurde durch eine Südafrika- “Briefmarke” ergänzt und auf der Durban-Skyline findet man neben einer Palme auch eine Giraffe. Während der Testphase werden Erfahrungen gesammelt, Partner befragt, das Thema medial und in der Öffentlichkeit vorangetrieben – und hoffentlich viele, viele Pappbecher eingespart.

Ist die Testphase erfolgreich, soll ein offizieller Roll- Out in Durban und auch in Kapstadt stattfinden. Also Daumen drücken, dass in Südafrika viele mit uns den Mehrweg beschreiten.

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“We are excited to introduce this revolutionary concept [...] and change the single-use landscape of our truly beautiful country.”
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“RECUP South Africa begun the first partner cafe trial in the coastal holiday city of Durban, just as the beach season got going. We have been trialling two cafes over the past few weeks already with great success, excitement, and hype about this new concept in the country. We are hoping to have ten cafes signed up for the remained of our trial phase by the end of the month, with numerous corporates already jumping on board. South Africa has a well established specialty coffee culture, as well as leading initiatives worldwide on recycling and plastic (being one of the first countries to charge extra for plastic shopping bags 15 years ago). We are excited to introduce this revolutionary concept (revolutions have always begun in cafes), and change the single-use landscape of our truly beautiful country.”

Charles, RECUP South Africa

What’s NEXT?

Mit unseren ersten Kooperationspartnern in Südafrika haben wir den Stein ins Rollen gebracht. Die Internationalisierung bringt für das Pfandsystem ganz klar neue Chancen, aber natürlich auch einige Risiken. Dieser Herausforderung wollen wir uns aber auf jeden Fall stellen, Erfahrungen sammeln und an dem Prozess weiter wachsen. Um anschließend mit viel neuem Wissen und voller Power auf die weitere Reise zu gehen! Dazu sind wir im Moment mit Akteuren aus vielen unterschiedlichen Ländern, die das Pfandsystem zu sich holen wollen, im Austausch. Wie immer werden wir transparent Einblicke in die Entwicklung geben, aber natürlich erst, wenn etwas wirklich spruchreif ist.

Unsere Vision ist es, eine nachhaltige Alternative zu Einweg nicht nur in Deutschland, sondern überall dort, wo Menschen ihr Konsumverhalten ändern wollen, zu etablieren. Oberste Priorität hat dabei ganz klar die Einwegmüllvermeidung – für die Umwelt und für uns. Nur eben am liebsten ohne angestaubtes Öko-Image und ohne anstrengende Verbote, sondern mit Pepp und ein bisschen Spaß. :-)

Und wir freuen uns enorm, wenn engagierte Menschen außerhalb von Deutschland aktiv nach einer nachhaltigen Alternative zu Einwegbechern suchen und uns um Unterstützung bitten. Denn nur so kann die angestoßene #coffeetogorevolution bald überall dazu beitragen, Einwegmüll zu reduzieren. Je größer das Pfandnetz, desto größer der Impact. Deshalb gilt bei uns: Alles für das Team, alles für guten Kaffee und alles für den Mehrweg – immer und überall! Denn jeder eingesparte Einwegbecher ist ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere Zukunft!

Hast Du auch Tipps, Ratschläge oder einfach eine Meinung zu dem Thema? Wir freuen uns über Kommentare, Nachrichten oder Deinen Besuch!


Euer RECUP-Team

 

RECUP: Das war 2018

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Deutschland beschreitet den Mehrweg mit RECUP –
und das in schnellen Schritten:

RECUP Rückblick 2018. Besser Bechern. So richtig.

Ein Jahr. 12 Monate. 365 Tage. Ein Zeitraum, in dem wirklich viel passieren kann – ist es auch:
Ein Rekordhitzesommer, der uns alle schwitzen ließ. Jamaika ließ kurz grüßen. Die EU plant ein Einwegplastik-Verbot als Reaktion auf Mikroplastik und Einwegmüll in den Meeren. Nur einige Ereignisse, die uns dieses Jahr beschäftigt haben.

Und auch bei RECUP hat sich viel getan. Das nehmen wir zum Anlass, unsere größten Meilensteine und schönsten Momente mit Euch zu teilen und so das Jahr Revue passieren zu lassen:

  • Meilensteine auf unserem Mehrweg

  • Große Gefühle: Unsere Highlights

  • REview


 
“Write it on your heart that every day is the best day in the year.”
— Ralph Waldo Emerson

MEILENSTEINE AUF UNSEREM MEHRWEG

Pfandnetz

Bereits Ende März war die Freude groß, als sich der 800ste Partner dem RECUP-Pfandsystem anschloß, eine große Zahl für uns! Kurz darauf, fast pünktlich zum einjährigen Bestehen des Startups in München, entschied sich auch schon der 1.000ste Partner für RECUP. Kaum zu glauben, dass wir jetzt, zum Ende des Jahres, 2.000 Partner mit im Boot haben. Wenn das mal nicht ein Grund zum Feiern ist – für uns auf alle Fälle! Wie schnell wir gewachsen sind, war auch im Office gefühlt täglich spürbar. Die Polonaise zu jedem 100. Partner lief immer regelmäßiger durchs Büro – sportlich waren wir also dieses Jahr definitiv! Es ist sehr schön zu sehen, wie viele Leute mit uns gemeinsam in eine grünere Zukunft starten und die #coffeetogorevolution voran treiben.

Auch wachsen unsere Städtekooperationen und immer mehr Städte und Kommunen schließen sich als offizielle Partner an. Im Jahr 2018 waren es mehr als 15! Sogar eine Insel ist nun mit dabei: Sylt. Moin Moin, servus und Grüß Gott! Von List im höchsten Norden bis Garmisch Partenkirchen ganz im Süden kann man mit den RECUPs besser bechern.

Neben vielen kleineren Cafés und Bäckereien haben sich auch größere Unternehmen für die nachhaltige Alternative zum Einwegbecher entschieden. Durch die Verdichtung des Pfandnetzes profitieren RECUP-Partner, wie auch Kaffeegenießer: Mit immer mehr Abgabestellen für den RECUP-Pfandbecher erleichtert sich die Rückgabe-Handhabung für den Kaffeegenießer enorm.

Die Testphase in einem bekannten Fast-Food Restaurant zeigt uns, dass auch Großkonzerne umdenken und Umweltschutz und die Vermeidung von Einwegmüll eine immer wichtigere Rolle spielt. Die Testphase wurde auf mittlerweile drei Städte ausgeweitet und wir sind gespannt, wie sich das weiterentwickelt und freuen uns, so noch mehr Kaffeetrinker erreichen zu können.

#coffeetogorevolution

3.000 Follower auf Instagram im April diesen Jahres – ein halbes Jahr später haben wir jetzt die 6.000 Follower-Grenze geknackt. Und es werden täglich mehr. Das ist ein riesen Erfolg für uns, denn es zeigt, dass immer mehr Menschen die #coffeetogorevolution verfolgen und sich von einem nachhaltigeren Lebensstil inspirieren lassen. Wir freuen uns über jeden Einzelnen, denn “grün” ist viel mehr als ein Trend!

Ausgezeichnete Aussichten!

Außerdem wurde RECUP mit einigen Preisen ausgezeichnet. Was uns ganz besonders stolz macht: Wir wurden beim "Gründer des Jahres Award" zum Startup des Jahres gevotet! Diese Auszeichnung ist eine wahnsinnige Ehre und motivierendes Feedback für unsere Arbeit. Denn sie zeigt, dass nicht nur die Idee hinter RECUP super ist, sondern auch die Art und Weise wie wir arbeiten und unser Startup vorantreiben.

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Produktfamilie

Besondere Erneuerungen, die uns dieses Jahr beschäftigt haben, sind die Erweiterungen unserer Becherfamilie um den 0,2 Becher und die Einführung des Mehrwegdeckels – die bringen ordentlich Farbe in den Kaffee-Alltag. Mehr zu unserem buntem Freund gibt’s hier.

Der Mehrwegdeckel in verschiedenen Farben findet man auch mit unterschiedlichen Statements wie zum Beispiel “Richtig. Heisses. Gerät.”. Der Deckel ist zwar kein Teil des Pfandsystems – trotzdem ist er super. So kann nämlich jeder selbst entscheiden, ob er sein Heißgetränk mit oder ohne Deckel genießen möchte! So läuft besser bechern.

 
Der 0,2l Becher mit schönen Mehrwegdeckel in Zartbitter. Gesucht & Gefunden!

Der 0,2l Becher mit schönen Mehrwegdeckel in Zartbitter. Gesucht & Gefunden!

Go Green!

Eine Neuigkeit, die zugleich ein unfassbar wundervolles Highlight für uns ist, ist die Tatsache, dass das EU-Parlament im Oktober ein Einweg-Plastikverbot bestimmte. Einen weiteren Schritt in eine grünere Zukunft setzt auch Deutschland mit dem neuem Verpackungsgesetz ab dem 01.01.2019. Ab sofort werden Hersteller bzw. sog. “Erstinverkehrbringer” von Verpackungsmüll für die Entsorgung des Mülls herangezogen. Diese Neuerungen geben einen weiteren Anstoß, Konsumverhalten zu überdenken und Menschen dafür zu sensibilisieren und aufzurütteln. Genau das, was wir auch verfolgen. Yay!


Grosse gefühle: unsere highlights

Vor einer Woche bekam Jeder den Auftrag, sein persönliches Highlight des Jahres 2018 auf einer #walloffame bei uns im Office zu verewigen: Jeder hat seine ganz persönlichen Highlights, die für ihn/sie das Jahr 2018 so besonders machten aber in einigen Punkten waren wir uns einig. Diese möchten wir gern mit Euch teilen:

Los ging es dieses Jahr mit einem großen Schritt für das RECUP Team – dem Umzug in ein eigenes Büro, unseren REhub. Diesen haben wir selbst eingerichtet und im Februar bezogen und natürlich RECUP-würdig eingeweiht.

Zu sehen, wie sehr das System angenommen wird, ist für jeden Einzelnen von RECUP ein tägliches Highlight. Und auch die individuellen Becher-Editionen fallen darunter: Diese zeigen, dass sich nicht nur einzelne Personen, sondern eine ganze Stadt oder Kommune nachhaltig engagiert. Und da unsere Markenentwicklerin und Designerin Johanna aus jedem Becher dann auch noch ein kleines Kunstwerk zaubert, sind diese natürlich besonders beliebt.

Ein weiteres, schönes Erlebnis war der Team-Ausflug ins wunderschöne Allgäu. Hier haben wir unseren Produzenten Adoma und somit die Geburtsstätte unserer Becher besucht. Neben einem lokalen Produktionskreislauf in Deutschland ist uns die enge und persönliche Zusammenarbeit mit unserem Partner, der ausschließlich Mehrwegprodukte produziert, besonders wichtig.
Zu sehen, welche Produktionsprozesse die Becher durchlaufen, war für uns alle sehr spannend! Mehr zu unserem Besuch sowie zum Thema Kunststoff findet Ihr in unserer Plastic Free Kooperation.

Im  Oktober ging es dann wieder auf’s traditionelle Teamwochenende – wenn man das nach einjähriger Tradition bereits so nennen kann?! Wir sind allerdings stark dafür, dass es zur Tradition wird. Zusammen Zeit auf einer gemütlichen Hütte verbringen, gemeinsam Spaß haben und deftige (vegetarische) Kost genießen. Im Fokus stand aber natürlich das Teambuilding und ganz besonders eine 360° Feedback-Runde, in der wirklich Jeder mit Jedem im Einzelgespräch Feedback geben kann. Eine schöne Form, um sich abseits vom Arbeitsalltag gegenseitig weiter zu bringen: Wir sehen es als große Chance, uns beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

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RECUP around the world?

Das Ende des Jahres stand bei uns unter dem Schlagwort Internationalisierung. Da das Thema bei uns sehr präsent ist, stehen wir mit vielen Akteuren aus unterschiedlichen Ländern aktiv im Austausch. Da uns bewusst ist, das unsere Wirkung stärker wird, wenn wir wachsen und uns ausbreiten, arbeitet das Business Development jeden Tag daran, unser Pfandsystem auch in anderen Ländern verfügbar zu machen. #coffeetogorevolution around the world! Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt. Mehr dazu in unserem Blog zum Thema Internationalisierung.


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Neben den vielen neuen Partnern wächst auch RECUP selbst: Mittlerweile sind wir 23 MitarbeiterInnen, die täglich daran arbeiten, Müllvermeidung salonfähig zu machen und noch mehr Leute vom Mehrweg zu überzeugen.

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wir sagen danke

All dies ist nur ein Auszug aus einem turbulenten, spannenden und wachstumsreichen Jahr 2018. Es würde den Rahmen sprengen, alle Erfolge, Highlights und Neuigkeiten im Rahmen eines Blogs zusammenzufassen. Aber so haben wir Euch schonmal einen kleinen Einblick geben können, was dieses Jahr so alles passiert ist.  

Außerdem möchten wir Danke sagen: Danke an jeden einzelnen Partner, der mit uns an das RECUP-Pfandsystem glaubt und täglich weniger Einwegbecher über die Theke gibt.
Danke an jeden Kaffee- oder Teetrinker, der sein Heißgetränk im RECUP genießt. Danke an die großartigen Geschäftsführer, die uns die Chance geben, gemeinsam an einer solch hammermäßigen #coffeetogorevolution zu arbeiten.
Danke an jeden Einzelnen im Team, der jeden Tag mit Einsatz und Herz & Verstand dabei ist, um RECUP weiterzubringen.
Und auch ein Dank an unsere Investoren, mit denen wir eine gute Idee zu einem guten Startup und der Basis für eine echte Mehrweg-Revolution gemacht haben.
Ohne Euch alle wäre RECUP nicht da, wo wir heute sind und wir würden nirgendwo anders sein wollen :)

Auf ein erfolgreiches friedliches und lustiges Jahr 2019!

Euer RECUP-Team

PS: Du findest unsere Arbeit inspirierend. Du findest wir tragen einen tollen Beitrag? Dann stimm für uns ab & mach uns zum Young Icon!


“Was am Ende des Jahres bleibt, ist die zunehmende Gewissheit, warum wir das alles machen. Das Warum ist für uns viel wichtiger als das Was. Das Warum tragen wir weiter, es zeigt sich in den Gesprächen, die sich auf Messen, bei Pressekonferenzen zu Städtestarts und mit Freunden entwickeln. Es zeigt sich auch im Privaten: Wenn wir Kleidertauschparties starten oder anfangen unverpackt und regional einzukaufen, wenn Eltern ganz stolz berichtet, dass sie jetzt Bambuszahnbürsten haben.

“Impact!” Hat Flo schon am Anfang immer gesagt. Und man steckte es in die gleiche Schublade wie Entrepreneur und Social Business: Bedeutung geil – aber echt jetzt? In dieser Schublade steckt doch so viel Wichtiges in elitärem Gewand.
Aber ein Pfandbecher ist nicht elitär. Er ist einfach und verständlich. Nur: Über einen Pfandbecher, mit dem man easy Müll sparen kann, kommt man auch anderen Themen näher, sieht zum ersten Mal auch Bambuszahnbürsten im Regal, versteht die Zero Waste Bewegung, ... Impact! Was hier zählt, ist die immer weiter zunehmende Gewissheit, warum wir das alle machen.

Das Warum ist für uns viel wichtiger als das Was. Das Warum tragen wir weiter, letztes Jahr, dieses Jahr und immerfort.”

Schönste Ansprache von Leo zum Team-Wochenende,
die wie wir finden, alles auf den Punkt bringt! Danke dafür, Leo!

Verpackungsgesetz

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Neues Verpackungsgesetz für Deutschland


Ab dem 01.01.2019 gibt es in Deutschland ein neues Gesetz, das vor allem Unternehmen betrifft, die verpackte Güter verkaufen: Das Verpackungsgesetz – kurz VerpackG.

Ziel der Neuerung ist es, “die Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Dies soll über Vermeidung und Recycling von Verpackungsabfällen erzielt werden.” (Quelle).

RECUP-Becher sind als Pfandbecher nicht vom neuen Gesetz betroffen und es wird in diesem Bereich keine Einschränkungen geben.

Trotzdem bewerten wir die Verordnung als wichtiges politisches Signal und haben uns für Euch informiert: Mit diesem Transparenz-REport möchten wir Einblicke in die Inhalte des neuen Gesetzes geben und aufzeigen, an welchen Stellen unsere Partner-Cafés betroffen sind, wo und wie man sich informieren kann und welche Bedeutung die neue Verordnung haben kann.

  • VerpackG – das steckt dahinter

  • Was will die Politik damit erreichen?

  • Wen betrifft das Verpackungsgesetz?

  • Was heißt das für RECUP-Partner?

  • REthink

VerpackG – das steckt dahinter

Es ging blitzschnell – das Verpackungsgesetz hat am 12. Mai 2018 seine letzte Hürde genommen und den Bundesrat durchlaufen. Am Stichtag des 01.01.2019 ist es nun soweit und das Verpackungsgesetz wird umgesetzt – und wird ab Tag 1 geltend sein.

In Deutschland wird zukünftig jeder Inverkehrbringer für den Verpackungsmüll, der durch seine verkauften Güter anfällt, zur Kasse gebeten. Will man dies umgehen, kann es teuer werden – bis zu 200.000€ Geldbußen oder zivilrechtliche Durchsetzung des Vertriebsverbotes sind möglich.

WAS WILL DIE POLITIK DAMIT ERREICHEN?

Das VerpackG will Verpackungen fördern, die besonders recyclingfähig sind oder (als langfristiges Ziel) aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Zudem sollen durch das System deutlich höhere Recycling-Quoten für Verpackungen erzielt werden. Die Recycling-Quote für Kunststoffverpackungen soll bis 2022 auf 63% steigen (aktuell bereits 36%). Schon bei der Planung der Verpackung soll zukünftig die Recyclingfähigkeit stärker berücksichtigt werden (Quelle).

Außerdem möchte das Gesetz den Anteil der Mehrweggetränkeverpackungen erhöhen - finden wir super! :)

Maßnahmen wie diese stärken uns in unserer Überzeugung, dass wir gegenlenken und Etwas zum Erhalt unserer schönen Welt tun müssen! Nachhaltigkeit lohnt sich in Zukunft also noch mehr & nicht nur für die Umwelt.

WEN BETRIFFT DAS VERPACKUNGSGESETZ?

Das Verpackungsgesetz, welches ab 01.01.2019 in Kraft tritt, betrifft alle Hersteller und/oder Händler, – sogenannte “Erstinverkehrbringer”.
Kurz zur Erklärung, da die Begriffe oftmals nicht auf Anhieb verständlich sind:
Laut der Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) sind Erstinverkehrsbringer diejenigen, die erstmals in Deutschland eine mit Ware gefüllte B2C-Verpackung gewerbsmäßig in Verkehr bringen (also die Hersteller).

Verpackungswahnsinn!

Verpackungswahnsinn!

 

WAS BEDEUTET DAS VERPACKUNGSGESETZ FÜR DIE ERSTINVERKEHRBRINGER?

"Wer Verpackungen in Deutschland in Verkehr bringt, sei es, um ein Produkt zu schützen, besser zu vermarkten oder dieses auf dem Postweg zu versenden (Versandverpackung), muss sich bereits zuvor darum kümmern, dass diese Verpackungen ordnungsgemäß entsorgt werden.", so die ZSVR (How-to-Guide, ZSVG, S. 1-2).

Die Erstinverkehrbringer müssen sich deshalb ab dem 01.01.2019 für alle Verpackungen, die bei privaten Haushalten oder gleichgestellten Stellen (wie Gastronomie) als Abfall anfallen, bei einem sogenannten dualen System beteiligen. Diese Systeme sind für die Einhaltung der Mülltrennung, Sammlung und die Recyclingvorgaben des Verpackungsgesetzes verantwortlich.
Der Erstinverkehrbringer kann dann beim dualen System seine Verpackung lizenzieren. Mit dem Stichtag des Verpackungsgesetztes dürfen nur noch lizenzierte Verpackungen in den Markt gelangen.

WIE SIEHT ES MIT EINWEGBECHERN AUS?

Coffee-to-go Becher sind prinzipiell lizenzpflichtig. Allerdings wird beim Verpackungsgesetz in verschiedene Kategorien untergliedert. Der klassische Coffee-to-go Becher ist eine sogenannte "Serviceverpackung". Bei diesem handelt es sich um eine Verpackung, die erst unmittelbar vor der Übergabe an den Endverbraucher vom Letztbetreiber mit Ware befüllt wird. Auch Obsttüten fallen bspw. unter Serviceverpackungen.

Im Bereich der Serviceverpackungen, gibt es eine Sonderregelung: Cafés oder Kioske können ihre Serviceverpackungen bereits mit Systembeteiligung/lizenziert kaufen. Für Betriebe ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie einen Lieferschein des Händlers mit einem Beleg der Lizenzierung/Systembeteiligung erhalten - der Vorvertreiber ist zu einer solchen Bestätigung verpflichtet! Kauft der Händler die verpackten Produkte also bereits mit einer Systembeteiligung, so ist er nicht verpflichtet, sich beim ZSVR zu registrieren.

WAS HEIßT DAS FÜR RECUP-PARTNER?

Die Pfandbecher fallen nicht unter das Verpackungsgesetz!

Da es sich bei dem RECUP-Mehwegbecher um eine "pfandpflichtige Einweggetränkeverpackungen" handelt, unterliegen diese KEINER Systempflicht und müssen somit nicht lizenziert werden. Das heißt, falls Ihr ausschließlich RECUP-Pfandbecher im System habt, seid Ihr fein raus.

MEHRWEGDECKEL

Mit der klaren Kennzeichnung "Mehrweg" landet der kaufbare Deckel nicht im Müll. Somit handelt es sich nicht um einen Einwegdeckel und er unterliegt nicht dem VerpackungsG.

WIE IST DAS MIT DEN EINWEGDECKELN FÜR DIE RECUPs?

Für unsere Partner, die bei uns ihre Einwegdeckel bezogen haben: Einwegdeckel fallen definitiv unter die Lizenzpflicht.

Wir erachten es als wichtig, dass der durch uns verursachte Abfall sauber entsorgt wird. Daher haben wir uns bei der ZSVG registriert und alle Einwegdeckel, die wir noch auf Lager haben, lizenziert. So sind alle Deckel, die Ihr bei uns im Shop ab dem 10.12.2018 erworben habt, bereits lizenziert.

Zudem haben wir uns nun entschieden, ab dem 01.01.2019 ein klares Statement zu setzen: Wir nehmen die Einwegdeckel komplett aus unserem Sortiment. Damit machen wir einen weiteren Schritt in eine nachhaltigere Zukunft. Denn nur, wenn wir vorleben, was wir für richtig halten, können wir auch Andere davon überzeugen.

Wir verkaufen nur noch die Restbestände der Einwegdeckel, die wir noch im Lager haben. Danach füllen wir unsere Lagerbestände nicht mehr auf und der Einwegdeckel wird nicht mehr angeboten. Falls Ihr noch nicht umsteigen wollt, hier eine Bezugsquelle, bei der Ihr lizenzierte Einwegdeckel erhaltet: 

Die ZSVR hat übrigens detaillierte Informationen und gute Erklärvideos auf der Verpackungsregister–Website zum Thema Verpackungsgesetz für Euch bereitgestellt.

Wir haben versucht, hier die wichtigsten Informationen zusammenzufassen – allerdings sind diese ohne Gewähr! Wenn Ihr auf nochmal sicher gehen wollt, informiert Euch direkt bei der ZSVR. Die beantworten Euch alle Fragen rechtssicher.

RETHINK

Gerade jetzt, wo das Thema Ressourcenverschwendung öffentlich stark in den Mittelpunkt rückt, wäre es doch ein super Zeitpunkt, gemeinsam mit RECUP in eine grüner Zukunft zu starten und Euch bewusst gegen Einwegmüll zu entscheiden. #coffeetogorevolution

Hast Du Fragen oder einfach eine Meinung zu dem Thema? Wir freuen uns über Kommentare, Nachrichten oder Deinen Besuch!

Euer RECUP-Team

RECUP international

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coffeetogorevolution around the world!?

Wann bekommt man RECUP endlich auch im Ausland? Da wir am Telefon, per Mail, in Bars und bei Familienessen von Fragen zum Ausland überschwemmt werden: Wir wollen Euch mitteilen, wie unsere Pläne diesbezüglich aussehen und was unsere nächsten Schritte sein werden.

“Natürlich interessiert mich die Zukunft.
Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“

Mark Twain

  • WO GEHT’S ALS NÄCHSTES HIN?

  • UND IN ÖSTERREICH?

  • SINNVOLLE STRATEGIE?

wo geht’s als nächstes hin?

Wir werden immer wieder gefragt, wann wir endlich auch ins Ausland kommen. Wir freuen uns, dass derzeit in den verschiedensten Ländern aktiv nach einer nachhaltigen Alternative zu Einwegbechern gesucht wird und wünschen uns natürlich, dass die #coffeetogorevolution bald überall dazu beiträgt, Einwegmüll zu reduzieren.

Wir sind uns unserer Verantwortung für das Thema und der großen Chance bewusst und unterstützen die Idee des Pfandsystems für Coffee-to-go auch im internationalen Kontext. Deshalb versuchen wir mit unserer Erfahrung für alle interessierten Akteure greifbar zu sein, sodass wir dort beschleunigen und unterstützen können, wo Menschen RECUP oder ein ähnliches System zu sich holen wollen.

UND IN ÖSTERREICH?

Besonders oft bekommen wir Anfragen von unseren Nachbarn aus Österreich, die sich ebenfalls ein nachhaltiges Pfandsystem für Coffee-to-go wünschen. Aber um einen neuen Markt anzugehen, braucht man viel Motivation, Durchhaltevermögen und vor allem Zeit. Um RECUP auch bald in Österreich verfügbar zu machen, brauchen wir daher Eure Hilfe: Ihr habt Lust, RECUP zu Euch nach Österreich zu holen, das Pfandsystem dort auf- und auszubauen oder kennt jemanden, der genau richtig dafür wäre? Dann schaut Euch die Anzeige an und meldet Euch!

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Sinnvolle Strategie?

Wie sollen wir an das Thema herangehen? Diese Frage lässt immer wieder unsere Gehirnzellen auf Hochtouren laufen.

Da das Thema sehr präsent ist, stehen wir mit vielen Akteuren aus unterschiedlichen Ländern im aktiven Austausch. Uns ist bewusst, dass unsere Wirkung größer ist, wenn wir wachsen – somit auch der positive Fußstapfen, den wir damit hinterlassen können. Je mehr Leute wir erreichen, desto schöner für uns. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam schaffen wir mehr, können wir so unseren Impact stärken.

Wir wollen mit unserem Wissen dazu beitragen, dass das Pfandsystem weltweit Fuß fassen kann, um auch außerhalb von Deutschland Menschen für das Thema Konsum zu sensibilisieren.

Dass die Internationalisierung ganz neue Möglichkeiten eröffnet, wissen wir. Dass diese aber auch Risiken birgt, ist uns auch klar. Genau deshalb versuchen wir, alle unsere Möglichkeiten abzuwägen, um den Schritt über die nationale Grenze erfolgreich meistern zu können.

Hast Du auch Tipps, Ratschläge oder einfach eine Meinung zu dem Thema? Wir freuen uns über Kommentare, Nachrichten oder Deinen Besuch!


Euer RECUP-Team