Häufig gestellte Fragen

Hier beantworten wir Dir die wichtigsten Fragen rund um unser Pfandsystem. Wenn Du weitere Fragen, Wünsche und Anregungen hast, kannst Du Dich selbstverständlich jederzeit an uns wenden.

Fragen zur RECUP-Partnerschaft

Mit drei federleichten und unkomplizierten Schritten tänzelst Du blitzschnell auf den Mehrweg und wirst ganz unkompliziert RECUP-Partner*in:

  1. Registriere Dich auf partner.recup.de.
  2. Lege Dein Profil und Deine Ausgabestelle(n) an.
  3. Lege nach Lust und Laune Becher, Bowls, Mehrwegdeckel, etc. in den Warenkorb und schicke Deine Bestellung ab.

Sobald alle Rechnungen beglichen sind, schicken wir Deine RECUPs und ggf. Deine REBOWLs auf den Weg. Diese sind in Standardlieferzeit (DHL Lieferzeiten) bei Dir – auspacken, anbieten, loslegen!

Let´s talk Business: Für die RECUP-Pfandbecher hinterlegst Du lediglich den Pfandbetrag von 1€ pro Becher, bzw. 5€ pro Schale bei der REBOWL. Als Pfandgeber übernimmt RECUP so das Risiko für die Becher und Bowls. Wir nehmen die RECUPs und REBOWLs beispielsweise bei Abnutzung oder Anhäufung an einer Ausgabestelle gegen Pfanderstattung zurück. Hierfür hast Du ein freies Rückgabekontingent von 800 Bechern und 800 Schalen, das sich alle 24 Monate erneuert.

RECUP-Partner*innen zahlen effektiv lediglich eine Systemgebühr – abhängig von der gewählten Vertragslaufzeit – sowie anfallende Kosten für den Versand eingegangener Bestellungen.

Apropos Kosten: Rechnet man ca. 8 Ct pro Einwegbecher im Einkauf, lohnt sich der RECUP bereits ab 12 ausgegebenen Getränken to-go pro Tag. 

Du kannst also nicht nur Müll und Ressourcen sparen, sondern auch bares Geld. 

Nein, denn indem Du RECUP- bzw. REBOWL-Partner*in wirst, kannst Du beide Systeme nutzen und zahlst lediglich die monatliche Systemgebühr. Diese richtet sich nach der Länge der Vertragslaufzeit. 

Man kann’s auch so sagen: Two in one! 

RECUP bzw. REBOWL kann ebenfalls in Unternehmen, Mensen, Hochschulen, Kliniken, Fertigungswerken und Schulen eingesetzt werden. Hierfür bieten wir ein spezielles Inhouse-Konzept an, das RECUP-Pfandbecher und REBOWL-Pfandschalen zur vorwiegend internen Versorgung stellt. Die Voraussetzung hierfür ist die Möglichkeit einer Pfandabwicklung, d.h. die Becher bzw. Schalen müssen gegen Pfand ausgegeben werden und auch die Rücknahme und Reinigung gesichert sein.

Selbstverständlich können die RECUP-Nutzer*innen ihren Becher dann auch bei einem unserer öffentlichen Ausgabestellen zurückgeben, oder sich dort auf dem Weg in die Arbeit ihr Essen in der REBOWL holen und die Schale am Arbeitsstandort zurückgeben.

Einer Inhouse-Nutzung geht immer ein individuelles Beratungsgespräch voraus. Dies ist selbstverständlich unverbindlich. Kontaktiere hierzu unser Inhouse-Team und wir erstellen Dir gerne ein auf Dich zugeschnittenes Angebot.

Grund dafür ist, das wir ein unabhängiges und neutrales Pfandsystem anbieten. Die Nutzer*innen erhalten unsere RECUPs und REBOWLs deutschlandweit bei allen teilnehmenden Ausgabestellen und können diese dort auch wieder zurückgeben. Ein firmenspezifisches Branding der Becher und Bowls ist daher bewusst nicht vorgesehen.

RECUPs sind für Haushalts- und Gastrospülmaschinen, sowie zur Handreinigung geeignet. Bitte achte hierbei darauf, dass Du als Lebensmittelunternehmer*in für die Hygiene verantwortlich bist. Eine Empfehlung zur Handhabung findest Du im Anhang an unsere AGB.

Wichtig! Im Sinne der Nachhaltigkeit verzichten wir beim Versand darauf, die Becher zusätzlich in Plastik zu verpacken. Dadurch ist es wichtig, dass Du sie vor dem Erstgebrauch (also der Ausgabe an die To-go-Kundschaft) reinigst.

Leider können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch keine externe Spüllogistik anbieten. Daher können die RECUPs und REBOWLs nur bei Anbietern eingesetzt werden, die über eine Spülmöglichkeit verfügen. Nichtsdestotrotz arbeiten wir an einer externen Spüllogistik, um in Zukunft möglichst alle To-go- und Take-away-Anbieter*innen mit RECUPs und REBOWLs zu versorgen.

Alle RECUP- und REBOWL-Ausgabestellen findest Du über unsere kostenlose RECUP-App im iOS Appstore und im Google Playstore oder auf unserer Karte app.recup.de. Wenn Du den Standortzugriff erlaubst, werden Dir die Ausgabestellen in Deiner unmittelbaren Nähe angezeigt. 

Fragen zu den RECUP-Pfandbechern

Getränke to-go im RECUP erhältst Du mittlerweile deutschlandweit bei sehr vielen Ausgabestellen. Wo genau Du Deinen nächstes Getränk im RECUP bekommst und den Becher wieder abgeben kannst, kannst Du in unserer App (kostenlos im iOS Appstore und im Google Playstore) oder unter app.recup.de entdecken.

Unser Hersteller garantiert, dass jeder RECUP mindestens 500 mal gespült und genutzt werden kann. Der Spülmaschinenhersteller Winterhalter hat in einem Spültest sogar 1.000 Spülgänge mit den RECUPs durchgeführt, ohne Änderungen an Optik und Haptik feststellen zu können. Sind Becher abgenutzt, kannst Du diese entsprechend unserer AGB an uns zurückschicken und wir geben diese direkt an unseren Hersteller ins Recycling.

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Mehrwegbechern befindet sich der RECUP direkt dort, wo Kaffeetrinker*innen den Coffee-to-go bestellen. Er muss nicht von zu Hause mitgebracht werden und die Entscheidung für einen nachhaltigen Coffee-to-go kann somit spontan im Café fallen. RECUP-Pfandbecher werden zudem nicht gekauft, sondern lediglich gegen 1€ Pfand geliehen. Nach dem Kaffeegenuss muss der genutzte RECUP nicht mit nach Hause genommen und dort gespült werden, sondern kann einfach bei einem unserer Partnerstellen abgegeben werden. Er wandert dort direkt in die Spülmaschine und wird anschließend für den nächsten To-go-Fan bereitgestellt. Somit bietet RECUP eine nachhaltige Alternative zum klassischen Einwegbecher.

Nein, die RECUP-Pfandbecher werden nicht verkauft. RECUP-Partner*innen können diese gegen 1€ Pfand pro Becher bei uns leihen. Die Kaffeetrinker*innen leihen wiederum die RECUP-Becher gegen 1€ Pfand für Ihr Heißgetränk. Ziel ist es, dass die Becher nach dem To-go-Genuss wieder ins Pfandsystem zurück finden. Denn je öfter die Becher im Pfandsystem zirkulieren, desto nachhaltiger.

Aussortierte RECUPs gehen an unseren Hersteller im Allgäu zurück und wandern dort direkt ins Recycling. Obwohl es aus lebensmittelrechtlichen Gründen derzeit noch nicht möglich ist, aus recycelten RECUPs neue RECUPs zu produzieren, freuen wir uns, dass die Reise noch lange nicht zu Ende ist und das Material für viele andere Produkte unseres Herstellers, wie beispielsweise Werkzeugkoffer, genutzt werden kann.

Ja! Wir haben Mehrwegdeckel, die wie die Faust aufs Auge auf alle drei Bechergrößen 0,2l, 0,3l und 0,4l passen (Durchmesser 85mm). Unseren Mehrwegdeckel gibt es in vier Farben: Mint, Cappuccino, Zartbitter und Beere! Der Mehrwegdeckel ist – anders als der Pfandbecher – nicht Teil des Pfandsystems, sondern ein Kaufdeckel, den Du an Deine Kunden*innen verkaufen kannst.

Du als RECUP-Partner*in entscheidest, zu welchem Preis Du den Mehrwegdeckel anbieten möchtest. Zur groben Orientierung empfehlen wir ungefähr 1.30€ pro Deckel.