Die Eisbecher-Frage

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Eis im RECUP?

Heiße, sonnige Tage, Bikini und Badeshorts, Urlaubsfeeling und – die Schattenseite der Sommerzeit – Mülleimer, die vor Einweg-Eisbechern überquellen. Und so stellt sich die Frage: “Warum nicht auch hier den Mehrweg gehen und RECUPs auch für Eis nutzen?” Weil uns dieses Thema schon länger beschäftigt, möchten wir es gerne mit Euch teilen.  

In den letzten Wochen haben uns viele Café- und Eisdielenbetreiber und auch Eisesser gefragt, ob der 0,2L RECUP als Eisbecher verwendet werden kann. Rein theoretisch: Ja, natürlich. Die Größe ähnelt dem eines normalen Eisbechers aus Pappe und mit dem RECUP würde – genauso wie bei Coffee-to-go – einiges an Einwegmüll gespart werden. Rein praktisch: Nein. Wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden, RECUPs auch Eisdielen aktiv anzubieten, aus mehreren Gründen:

Kein Eis für den RECUP

Zum einen gibt es bereits eine super Alternative zum Einweg-Eisbecher: den Waffelbecher bzw. das Waffelhörnchen. Als essbarer to-go-Behälter ist die Waffel einfach unschlagbar und sogar noch nachhaltiger als ein Mehrwegbehälter. Sie produziert keinen Müll, muss nicht gegen Pfand zurückgebracht und gewaschen und nach Ablauf der Lebensdauer recycelt werden - und vegane und glutenfreie Varianten gibt es auch. 

Zum anderen ist RECUP ja nicht nur ein Pfandbecher, sondern ein ganzes Pfandsystem. Die logistischen, hygienischen und finanziellen Anforderungen an ein Pfandsystem, das Coffee-to-go abdeckt, sind nicht identisch mit den Anforderungen, die die flächendeckende Ausstattung von Eisdielen mit sich bringen würde. Und uns ist es wichtig, dass wir als kleines Unternehmen keine Versprechen geben, die wir langfristig nicht halten können. Deshalb die Devise: Fokus auf den Kaffee!

Wir freuen uns natürlich, dass Eisdielenbetreiber auf der Suche nach Alternativen zum Einwegbecher sind und dabei an RECUP denken – das ist eine super Sache! Aber wir sind ehrlich zu uns und auch zu unseren Partnern: Mit dem Waffelbecher können selbst wir nicht mithalten ;)

Unser Tipp

Also: Bestellt Euer Eis to-go das nächste Mal im Waffelbecher und tut auch so aktiv etwas gegen die Abfallflut! Und falls nach dem Eis einfach kein Platz mehr im Bauch ist oder Ihr keine Lust auf Waffeln habt: Partner, FreundInnen, Eltern oder Kinder erweisen sich meist als SEHR dankbare Abnehmer!

Wir wünschen Euch einen tollen Sommer — voller eiskalter Erfrischung und Koffein-Kicks,

Euer RECUP-Team

NEXTGEN CUP CHALLENGE

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auf der suche nach der mehrweg-lösung

Weltweit sind Initiativen und Unternehmen auf der Suche nach DER Lösung gegen Einwegverpackungen für Lebensmittel. Wir stellten unseren Ansatz einer Herausforderung und haben an der weltweiten Ausschreibung “NextGen Cup Challenge” teilgenommen. Es zeigt sich: Pfand funktioniert und RECUP ist auf dem richtigen Weg. DENN: Aus 480 Einsendungen hat es RECUP unter die Gewinner geschafft – und fragt sich: Keine Einweg-Lebensmittel-Verpackungsabfälle mehr weltweit– wie kommen wir da hin?

Alles rund um die NextGen Cup Challenge und unserer Part dazu findet ihr in unserem neuen Transparenz REport:

  • DIE NEXTGEN CUP CHALLENGE: AUF DER SUCHE NACH EINER NACHHALTIGEN TO-GO LÖSUNG?

  • NACHHALTIGKEIT UND GLOBAL PLAYER: ZUSAMMENHÄNGE?

  • RECUP UND DIE PFAND-IDEE: EIN ERFOLGSMODELL?

  • MOTIVATION UND ZIELE: SO GEHT ES WEITER


DIE NEXTGEN CUP CHALLENGE: AUF DER SUCHE NACH EINER NACHHALTIGEN TO-GO-LÖSUNG

Closed Loop Partners' Center for the Circular Economy, NextGen Cup Challenge, McDonald’s, Starbucks, RECUP, … Wer, wie wo und um was geht es dabei?

Nicht nur Akteuren aus der Nachhaltigkeits-Szene ist klar, dass wir es heute mit einem großen Müllproblem zu tun haben, dem wir entgegensteuern müssen, wenn wir unsere Umwelt für nachfolgende Generationen erhalten wollen. Auch für Big Player aus der Wirtschaft wird es immer wichtiger, heutige Angebote und Praktiken durch neue und nachhaltigere Lösungen zu ersetzen. Aus diesem Grund hat das “Closed Loop Partners' Center for the Circular Economy” das NextGen Consortium einberufen; Ein Zusammenschluss von großen, global agierenden Unternehmen aus der Food und Beverage Branche, die das Ziel verfolgen, sich auf Verpackungsabfälle von Einweg-Lebensmitteln weltweit zu fokussieren, konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten und zu implementieren. Hauptziel des Konsortiums ist es, sich dem aktuellen Einweg-Bechersystem anzunehmen und neue, wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Das NextGen Konsortium setzt sich neben den beiden Gründungspartnern McDonald’s und Starbucks aus den Unternehmen The Coca-Cola Company, Yum! Brands, Nestlé und Wendy’s zusammen. Der World Wildlife Fund (WWF) nimmt im Gremium eine beratende Rolle ein.

 
MCDONALD’S AND STARBUCKS ARE TEAMING UP TO CHANGE HOW YOU DRINK YOUR BEVERAGE.

NACHHALTIGKEIT UND GLOBAL PLAYER: ZUSAMMENHÄNGE?

Als Leser fragt Ihr Euch sicher: RECUP auf der einen Seite, globale Konzerne auf der anderen– passt das zusammen? Als große Akteure sitzen Unternehmen wie McDonald’s und Starbucks an einem sehr großen Hebel: Eine wahnsinnige Chance also für uns, als lokales Unternehmen globalen Einfluss auf die Entwicklung des to-go-Geschäfts nehmen zu können. Diese globalen Akteure wickeln einen Großteil des weltweiten Einwegverpackungsverbrauchs ab.

Da es RECUPs Vision ist, Einwegbecher von der Bildfläche verschwinden zu lassen, sehen wir eine großartige Möglichkeit für die #coffeetogorevolution, unser Pfandsystem fit für die große Bühne zu machen: Damit die Suche nach einem nachhaltigeren Bechersystem vorangetrieben wird, hat das NextGen-Konsortium die NextGen Cup Challenge ins Leben gerufen: Ein weltweiter Wettbewerb für Ideen und Lösungen, um die nächste Generation von Bechern so zu entwickeln, dass sie global wiederverwertbar sind. Dem Aufruf des Konsortium sind viele gefolgt: Insgesamt gab es weltweit 480 Teilnehmer,  von denen in mehreren Runden 12 Ansätze unter die finalen Gewinner der Challenge gewählt wurden. RECUP ist einer davon.

THINK BIG: WARUM GLOBAL PLAYER WICHTIG SIND.

Der gemeinsame Nenner zwischen NextGen und RECUP ist einfach formuliert: Einwegmüll soll in Zukunft überflüssig sein und durch nachhaltige Lösungen ersetzt werden – und das natürlich nicht nur im RECUP-Heimatland, sondern überall. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es großflächige Lösungen, die weltweit und für alle Bereiche funktionieren und langfristig nutzbar sind. #coffeetogorevolution #aroundtheworld eben.


RECUP UND DIE PFAND-IDEE: EIN ERFOLGSMODELL?

Aber jetzt zurück zur NextGen Cup Challenge – mit wirklich großartigen News!

Ja, wir haben an der Challenge teilgenommen – wir wollen und glauben, dass die RECUP-Pfandidee langfristig und flächendeckend (also nachhaltig ;) eingesetzt werden kann. Und RECUP hat es unter die finalen Gewinner geschafft – als einziges deutsches Unternehmen.  Ein Grund zur Freude :) Als deutschlandweites Pfandsystem für Coffee-to-go-Mehrwegbecher sind wir somit ein klarer Impulsgeber in Sachen Nachhaltigkeit und Vermeidung von Einwegverpackungen: Mit dieser Rolle können und wollen wir aktiv zu einer Lösung zum weltweiten Ressourcenverbrauch beitragen. Das macht uns natürlich super stolz und ist eine einzigartige Chance auf internationaler Ebene mitzuwirken.


MOTIVATION UND ZIELE: SO GEHT ES WEITER

Nach dem Startschuss der Challenge im Oktober 2018 haben die Teilnehmer verschiedene Stufen durchlaufen. Unter 480 Teilnehmern aus 53 Ländern wählte das NextGen-Konsortium zwölf Gewinner aus.

Was heißt das für RECUP?

Nun geht es für uns und die anderen Gewinner einen Schritt weiter: Gemeinsam entwickeln wir und die anderen Gewinner eine nachhaltigen Becherlösungen weiter und können hoffentlich dazu beitragen, bald dem Verpackungsabfall im To-Go-Bereich "auf “Nicht-mehr-Wiedersehen" zu sagen.

Euer RECUP-Team

 
 

recup goes international

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es geht los!

Und zwar wie! 13.641 km Entfernung sind es vom RECUP-Sitz in München bis ins südafrikanische Durban. Hä? Südafrika? – Jawoll, soweit entfernt lösen unsere RECUPs jetzt eine weitere #coffeetogorevolution aus! Was? Wieso Südafrika? Wieso so weit weg?

  • SÜDAFRIKA?!

  • UNSERE PARTNER

  • UNSERE ROLLE

  • STATUS QUO IN SÜDAFRIKA

  • WHAT’S NEXT?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es im aktuellen Transparenz-Report.

SÜDAFRIKA?!

Warum ZAF und nicht ein näher gelegenes Land?

Manchmal, wie es der Zufall so will, kommt es anders als man denkt. Wenn uns vor einem halben Jahr jemand gesagt hätte, dass wir mit unseren Internationalisierungsplänen in einem Land starten, das gefühlt auf der anderen Seite der Weltkugel liegt und das bisher nichts Vergleichbares wie das Deutsche Pfandsystem hat, hätten wir gedacht: Ja klar?! Ruhig mal nach den Sternen greifen!

“Unser Schicksal hängt nicht von den
Sternen ab, sondern von unserm Handeln.”

William Shakespaere

Was für uns aber von Anfang an klar war: Wir mögen Sterne – und wir mögen Herzblut und Team-Fits. Denn nur, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht, kann man nachhaltig Dinge verändern. Als dann genau solche Kooperationspartner mit der Anfrage für RECUP in Südafrika an uns herangetreten sind, war schnell klar – mit denen können wir starten und mit denen wollen wir starten! Das Land (und die geologische) Lage ist natürlich ein spannender Faktor, wir glauben aber daran, dass sich die #coffeetogorevolution überall starten lässt. Und zwar am besten dort, wo Menschen RICHTIG viel Lust darauf haben. Mit Charles und seinem Team haben wir Partner gefunden, die unsere Überzeugungen teilen, mit denen wir auf einer Wellenlänge surfen und die die RECUPs mit richtig viel Dampf auf internationale Ebene bringen.

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Unsere Partner

Als Social Entrepreneur hat Charles Erfahrung in der Gründung eines eigenen und vor allem nachhaltigen Unternehmens. Mit seiner Firma Cultivar Coffee stellen Charles und sein Team die Schnittstelle zwischen Kaffeeproduzenten, -Röstern und -Genießern dar. Der Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Kleinbauern, die durch Cultivar unterstützt werden. Denn ein wichtiges Standbein hierbei ist die Zusammenarbeit für faire Entlohnung. Charles selbst ist in der Kaffeeindustrie zuhause – vom Studium bis zur Arbeitserfahrung mit Farmern, Importeuren, Röstern und letztendlich den Kaffeetrinkern. Geoff ist in der Welt der Zahlen zuhause und kümmert sich um Alles rund um Finance und Investment. Auch Charles und sein Team sahen in RECUP die ideale Lösung, um auch in Südafrika einen wichtigen Schritt in eine nachhaltigere Zukunft zu setzen. Mit viel Eigenengagement und Motivation war es möglich, schnell das Projekt zu starten – worüber nicht nur wir uns freuen, sondern auch die Umwelt.

Gelebte und geteilte Grundsätze also – rund um den Globus!

UNSERE ROLLE

Was genau ist die Rolle von RECUP?

Als Startup ist es unsere Hauptaufgabe, die #coffeetogorevolution voranzutreiben und das Pfandnetz in unserem Heimatmarkt enger zu weben. Und obwohl wir leider nicht selbst auf allen Hochzeiten der Welt gleichzeitig tanzen können, möchten wir natürlich dazu beitragen, dass die Einwegbecherflut überall eingedämmt werden kann. Als Wegbereiter wollen wir helfen, dass möglichst schnell auch in anderen Ländern eine nachhaltige und bequeme Alternative zum Einwegbecher etabliert werden kann.
Wenn wir beschreiben, wie wir uns eine Zusammenarbeit mit einem möglichen Kooperationspartner vorstellen, beschreiben wir das gerne so: Wir helfen, den Wagen zu bauen und liefern die Karosserie und den Motor und gerne auch das Fahrtraining – das Auto fahren muss aber jeder Kooperationspartner selbst. Auch wenn RECUP nutzen nachhaltiger als Autofahren ist. ;-)
Das bedeutet letztendlich, dass Cultivar beispielsweise auf unsere vollständige Marke und alle unsere Erfahrungen zurückgreifen kann und so ein funktionierendes Grundgerüst für ein Pfandsystem schnell und unkompliziert zu sich holen kann. Um die Einführung und den Ausbau des Pfandsystems kümmert sich unser Kooperationspartner aber selbst. Wir finden das eine gute Möglichkeit, um lokale Akteure zu unterstützen und Projekte mit anzuschieben und trotzdem den nötigen Freiraum für regionale und individuelle Lösungen zu lassen.

 

STATUS QUO IN SÜDAFRIKA

Howzit Durban? Was geht, Durban?

Südafrikas Kultur ist so vielfältig, wie die Menschen und das Land selbst. Doch Grundwerte haben wir wohl die gleichen: die Umwelt ist unser allergrößtes Gut, das es zu schützen heißt.

Genau wie wir vor ungefähr zwei Jahren, starten Charles und sein Team nun mit einem Pilotprojekt mit ca. 10 Cafés in der Küstenstadt Durban. Im Moment kümmert sich ein dreiköpfiges Vertriebsteam darum, möglichst viele Kaffeeanbieter vom Mehrweg zu überzeugen und das Pfandnetz auszuweiten. Als Pfandbecher werden die selben Becher benutzt, wie auch hier in Deutschland. Form und Größen, Deckel und Farben – alles gleich? Fast! Das RECUP-Logo wurde durch eine Südafrika- “Briefmarke” ergänzt und auf der Durban-Skyline findet man neben einer Palme auch eine Giraffe. Während der Testphase werden Erfahrungen gesammelt, Partner befragt, das Thema medial und in der Öffentlichkeit vorangetrieben – und hoffentlich viele, viele Pappbecher eingespart.

Ist die Testphase erfolgreich, soll ein offizieller Roll- Out in Durban und auch in Kapstadt stattfinden. Also Daumen drücken, dass in Südafrika viele mit uns den Mehrweg beschreiten.

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“We are excited to introduce this revolutionary concept [...] and change the single-use landscape of our truly beautiful country.”
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“RECUP South Africa begun the first partner cafe trial in the coastal holiday city of Durban, just as the beach season got going. We have been trialling two cafes over the past few weeks already with great success, excitement, and hype about this new concept in the country. We are hoping to have ten cafes signed up for the remained of our trial phase by the end of the month, with numerous corporates already jumping on board. South Africa has a well established specialty coffee culture, as well as leading initiatives worldwide on recycling and plastic (being one of the first countries to charge extra for plastic shopping bags 15 years ago). We are excited to introduce this revolutionary concept (revolutions have always begun in cafes), and change the single-use landscape of our truly beautiful country.”

Charles, RECUP South Africa

What’s NEXT?

Mit unseren ersten Kooperationspartnern in Südafrika haben wir den Stein ins Rollen gebracht. Die Internationalisierung bringt für das Pfandsystem ganz klar neue Chancen, aber natürlich auch einige Risiken. Dieser Herausforderung wollen wir uns aber auf jeden Fall stellen, Erfahrungen sammeln und an dem Prozess weiter wachsen. Um anschließend mit viel neuem Wissen und voller Power auf die weitere Reise zu gehen! Dazu sind wir im Moment mit Akteuren aus vielen unterschiedlichen Ländern, die das Pfandsystem zu sich holen wollen, im Austausch. Wie immer werden wir transparent Einblicke in die Entwicklung geben, aber natürlich erst, wenn etwas wirklich spruchreif ist.

Unsere Vision ist es, eine nachhaltige Alternative zu Einweg nicht nur in Deutschland, sondern überall dort, wo Menschen ihr Konsumverhalten ändern wollen, zu etablieren. Oberste Priorität hat dabei ganz klar die Einwegmüllvermeidung – für die Umwelt und für uns. Nur eben am liebsten ohne angestaubtes Öko-Image und ohne anstrengende Verbote, sondern mit Pepp und ein bisschen Spaß. :-)

Und wir freuen uns enorm, wenn engagierte Menschen außerhalb von Deutschland aktiv nach einer nachhaltigen Alternative zu Einwegbechern suchen und uns um Unterstützung bitten. Denn nur so kann die angestoßene #coffeetogorevolution bald überall dazu beitragen, Einwegmüll zu reduzieren. Je größer das Pfandnetz, desto größer der Impact. Deshalb gilt bei uns: Alles für das Team, alles für guten Kaffee und alles für den Mehrweg – immer und überall! Denn jeder eingesparte Einwegbecher ist ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere Zukunft!

Hast Du auch Tipps, Ratschläge oder einfach eine Meinung zu dem Thema? Wir freuen uns über Kommentare, Nachrichten oder Deinen Besuch!


Euer RECUP-Team

 

RECUP: Das war 2018

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Deutschland beschreitet den Mehrweg mit RECUP –
und das in schnellen Schritten:

RECUP Rückblick 2018. Besser Bechern. So richtig.

Ein Jahr. 12 Monate. 365 Tage. Ein Zeitraum, in dem wirklich viel passieren kann – ist es auch:
Ein Rekordhitzesommer, der uns alle schwitzen ließ. Jamaika ließ kurz grüßen. Die EU plant ein Einwegplastik-Verbot als Reaktion auf Mikroplastik und Einwegmüll in den Meeren. Nur einige Ereignisse, die uns dieses Jahr beschäftigt haben.

Und auch bei RECUP hat sich viel getan. Das nehmen wir zum Anlass, unsere größten Meilensteine und schönsten Momente mit Euch zu teilen und so das Jahr Revue passieren zu lassen:

  • Meilensteine auf unserem Mehrweg

  • Große Gefühle: Unsere Highlights

  • REview


 
“Write it on your heart that every day is the best day in the year.”
— Ralph Waldo Emerson

MEILENSTEINE AUF UNSEREM MEHRWEG

Pfandnetz

Bereits Ende März war die Freude groß, als sich der 800ste Partner dem RECUP-Pfandsystem anschloß, eine große Zahl für uns! Kurz darauf, fast pünktlich zum einjährigen Bestehen des Startups in München, entschied sich auch schon der 1.000ste Partner für RECUP. Kaum zu glauben, dass wir jetzt, zum Ende des Jahres, 2.000 Partner mit im Boot haben. Wenn das mal nicht ein Grund zum Feiern ist – für uns auf alle Fälle! Wie schnell wir gewachsen sind, war auch im Office gefühlt täglich spürbar. Die Polonaise zu jedem 100. Partner lief immer regelmäßiger durchs Büro – sportlich waren wir also dieses Jahr definitiv! Es ist sehr schön zu sehen, wie viele Leute mit uns gemeinsam in eine grünere Zukunft starten und die #coffeetogorevolution voran treiben.

Auch wachsen unsere Städtekooperationen und immer mehr Städte und Kommunen schließen sich als offizielle Partner an. Im Jahr 2018 waren es mehr als 15! Sogar eine Insel ist nun mit dabei: Sylt. Moin Moin, servus und Grüß Gott! Von List im höchsten Norden bis Garmisch Partenkirchen ganz im Süden kann man mit den RECUPs besser bechern.

Neben vielen kleineren Cafés und Bäckereien haben sich auch größere Unternehmen für die nachhaltige Alternative zum Einwegbecher entschieden. Durch die Verdichtung des Pfandnetzes profitieren RECUP-Partner, wie auch Kaffeegenießer: Mit immer mehr Abgabestellen für den RECUP-Pfandbecher erleichtert sich die Rückgabe-Handhabung für den Kaffeegenießer enorm.

Die Testphase in einem bekannten Fast-Food Restaurant zeigt uns, dass auch Großkonzerne umdenken und Umweltschutz und die Vermeidung von Einwegmüll eine immer wichtigere Rolle spielt. Die Testphase wurde auf mittlerweile drei Städte ausgeweitet und wir sind gespannt, wie sich das weiterentwickelt und freuen uns, so noch mehr Kaffeetrinker erreichen zu können.

#coffeetogorevolution

3.000 Follower auf Instagram im April diesen Jahres – ein halbes Jahr später haben wir jetzt die 6.000 Follower-Grenze geknackt. Und es werden täglich mehr. Das ist ein riesen Erfolg für uns, denn es zeigt, dass immer mehr Menschen die #coffeetogorevolution verfolgen und sich von einem nachhaltigeren Lebensstil inspirieren lassen. Wir freuen uns über jeden Einzelnen, denn “grün” ist viel mehr als ein Trend!

Ausgezeichnete Aussichten!

Außerdem wurde RECUP mit einigen Preisen ausgezeichnet. Was uns ganz besonders stolz macht: Wir wurden beim "Gründer des Jahres Award" zum Startup des Jahres gevotet! Diese Auszeichnung ist eine wahnsinnige Ehre und motivierendes Feedback für unsere Arbeit. Denn sie zeigt, dass nicht nur die Idee hinter RECUP super ist, sondern auch die Art und Weise wie wir arbeiten und unser Startup vorantreiben.

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Produktfamilie

Besondere Erneuerungen, die uns dieses Jahr beschäftigt haben, sind die Erweiterungen unserer Becherfamilie um den 0,2 Becher und die Einführung des Mehrwegdeckels – die bringen ordentlich Farbe in den Kaffee-Alltag. Mehr zu unserem buntem Freund gibt’s hier.

Der Mehrwegdeckel in verschiedenen Farben findet man auch mit unterschiedlichen Statements wie zum Beispiel “Richtig. Heisses. Gerät.”. Der Deckel ist zwar kein Teil des Pfandsystems – trotzdem ist er super. So kann nämlich jeder selbst entscheiden, ob er sein Heißgetränk mit oder ohne Deckel genießen möchte! So läuft besser bechern.

 
Der 0,2l Becher mit schönen Mehrwegdeckel in Zartbitter. Gesucht & Gefunden!

Der 0,2l Becher mit schönen Mehrwegdeckel in Zartbitter. Gesucht & Gefunden!

Go Green!

Eine Neuigkeit, die zugleich ein unfassbar wundervolles Highlight für uns ist, ist die Tatsache, dass das EU-Parlament im Oktober ein Einweg-Plastikverbot bestimmte. Einen weiteren Schritt in eine grünere Zukunft setzt auch Deutschland mit dem neuem Verpackungsgesetz ab dem 01.01.2019. Ab sofort werden Hersteller bzw. sog. “Erstinverkehrbringer” von Verpackungsmüll für die Entsorgung des Mülls herangezogen. Diese Neuerungen geben einen weiteren Anstoß, Konsumverhalten zu überdenken und Menschen dafür zu sensibilisieren und aufzurütteln. Genau das, was wir auch verfolgen. Yay!


Grosse gefühle: unsere highlights

Vor einer Woche bekam Jeder den Auftrag, sein persönliches Highlight des Jahres 2018 auf einer #walloffame bei uns im Office zu verewigen: Jeder hat seine ganz persönlichen Highlights, die für ihn/sie das Jahr 2018 so besonders machten aber in einigen Punkten waren wir uns einig. Diese möchten wir gern mit Euch teilen:

Los ging es dieses Jahr mit einem großen Schritt für das RECUP Team – dem Umzug in ein eigenes Büro, unseren REhub. Diesen haben wir selbst eingerichtet und im Februar bezogen und natürlich RECUP-würdig eingeweiht.

Zu sehen, wie sehr das System angenommen wird, ist für jeden Einzelnen von RECUP ein tägliches Highlight. Und auch die individuellen Becher-Editionen fallen darunter: Diese zeigen, dass sich nicht nur einzelne Personen, sondern eine ganze Stadt oder Kommune nachhaltig engagiert. Und da unsere Markenentwicklerin und Designerin Johanna aus jedem Becher dann auch noch ein kleines Kunstwerk zaubert, sind diese natürlich besonders beliebt.

Ein weiteres, schönes Erlebnis war der Team-Ausflug ins wunderschöne Allgäu. Hier haben wir unseren Produzenten Adoma und somit die Geburtsstätte unserer Becher besucht. Neben einem lokalen Produktionskreislauf in Deutschland ist uns die enge und persönliche Zusammenarbeit mit unserem Partner, der ausschließlich Mehrwegprodukte produziert, besonders wichtig.
Zu sehen, welche Produktionsprozesse die Becher durchlaufen, war für uns alle sehr spannend! Mehr zu unserem Besuch sowie zum Thema Kunststoff findet Ihr in unserer Plastic Free Kooperation.

Im  Oktober ging es dann wieder auf’s traditionelle Teamwochenende – wenn man das nach einjähriger Tradition bereits so nennen kann?! Wir sind allerdings stark dafür, dass es zur Tradition wird. Zusammen Zeit auf einer gemütlichen Hütte verbringen, gemeinsam Spaß haben und deftige (vegetarische) Kost genießen. Im Fokus stand aber natürlich das Teambuilding und ganz besonders eine 360° Feedback-Runde, in der wirklich Jeder mit Jedem im Einzelgespräch Feedback geben kann. Eine schöne Form, um sich abseits vom Arbeitsalltag gegenseitig weiter zu bringen: Wir sehen es als große Chance, uns beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

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RECUP around the world?

Das Ende des Jahres stand bei uns unter dem Schlagwort Internationalisierung. Da das Thema bei uns sehr präsent ist, stehen wir mit vielen Akteuren aus unterschiedlichen Ländern aktiv im Austausch. Da uns bewusst ist, das unsere Wirkung stärker wird, wenn wir wachsen und uns ausbreiten, arbeitet das Business Development jeden Tag daran, unser Pfandsystem auch in anderen Ländern verfügbar zu machen. #coffeetogorevolution around the world! Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt. Mehr dazu in unserem Blog zum Thema Internationalisierung.


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Neben den vielen neuen Partnern wächst auch RECUP selbst: Mittlerweile sind wir 23 MitarbeiterInnen, die täglich daran arbeiten, Müllvermeidung salonfähig zu machen und noch mehr Leute vom Mehrweg zu überzeugen.

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wir sagen danke

All dies ist nur ein Auszug aus einem turbulenten, spannenden und wachstumsreichen Jahr 2018. Es würde den Rahmen sprengen, alle Erfolge, Highlights und Neuigkeiten im Rahmen eines Blogs zusammenzufassen. Aber so haben wir Euch schonmal einen kleinen Einblick geben können, was dieses Jahr so alles passiert ist.  

Außerdem möchten wir Danke sagen: Danke an jeden einzelnen Partner, der mit uns an das RECUP-Pfandsystem glaubt und täglich weniger Einwegbecher über die Theke gibt.
Danke an jeden Kaffee- oder Teetrinker, der sein Heißgetränk im RECUP genießt. Danke an die großartigen Geschäftsführer, die uns die Chance geben, gemeinsam an einer solch hammermäßigen #coffeetogorevolution zu arbeiten.
Danke an jeden Einzelnen im Team, der jeden Tag mit Einsatz und Herz & Verstand dabei ist, um RECUP weiterzubringen.
Und auch ein Dank an unsere Investoren, mit denen wir eine gute Idee zu einem guten Startup und der Basis für eine echte Mehrweg-Revolution gemacht haben.
Ohne Euch alle wäre RECUP nicht da, wo wir heute sind und wir würden nirgendwo anders sein wollen :)

Auf ein erfolgreiches friedliches und lustiges Jahr 2019!

Euer RECUP-Team

PS: Du findest unsere Arbeit inspirierend. Du findest wir tragen einen tollen Beitrag? Dann stimm für uns ab & mach uns zum Young Icon!


“Was am Ende des Jahres bleibt, ist die zunehmende Gewissheit, warum wir das alles machen. Das Warum ist für uns viel wichtiger als das Was. Das Warum tragen wir weiter, es zeigt sich in den Gesprächen, die sich auf Messen, bei Pressekonferenzen zu Städtestarts und mit Freunden entwickeln. Es zeigt sich auch im Privaten: Wenn wir Kleidertauschparties starten oder anfangen unverpackt und regional einzukaufen, wenn Eltern ganz stolz berichtet, dass sie jetzt Bambuszahnbürsten haben.

“Impact!” Hat Flo schon am Anfang immer gesagt. Und man steckte es in die gleiche Schublade wie Entrepreneur und Social Business: Bedeutung geil – aber echt jetzt? In dieser Schublade steckt doch so viel Wichtiges in elitärem Gewand.
Aber ein Pfandbecher ist nicht elitär. Er ist einfach und verständlich. Nur: Über einen Pfandbecher, mit dem man easy Müll sparen kann, kommt man auch anderen Themen näher, sieht zum ersten Mal auch Bambuszahnbürsten im Regal, versteht die Zero Waste Bewegung, ... Impact! Was hier zählt, ist die immer weiter zunehmende Gewissheit, warum wir das alle machen.

Das Warum ist für uns viel wichtiger als das Was. Das Warum tragen wir weiter, letztes Jahr, dieses Jahr und immerfort.”

Schönste Ansprache von Leo zum Team-Wochenende,
die wie wir finden, alles auf den Punkt bringt! Danke dafür, Leo!