Da ist der Deckel!

 
_122 (1 von 1).jpg
 

Oh mein recup, der deckel ist da!

Die schlaflosen Nächte, in denen uns die ewige Frage “Wann kommt eigentlich der Mehrwegdeckel?!” verfolgt hat, sind vorbei: ER IST DA! Und damit wird ab jetzt nicht nur besser, sondern sogar mit Mehrwegdeckel gebechert.

Schon Omi wusste: Gut Ding will Weile haben

Bereits im letzten Deckel-REport haben wir Euch einiges über die Hintergründe der Deckelentwicklung erzählt und aufgezeigt, wo die Deckelherausforderungen lagen. Wir sind stolz und super happy, dass Ihr Euch Eure daily dosis Muntermacher ab jetzt von Kopf bis Fuß bzw. Becher bis Deckel in RECUP-Manier holen könnt.

Damit der erste Schluck aus Eurem neuen Mehrwegdeckel noch besser schmeckt, fasst dieser Report nochmal die wichtigsten, bisher noch offenen Punkte zusammen:

  • So sieht der Deckel aus (wunderschön, natürlich!)

  • Kaufdeckel statt Pfanddeckel? Gute Gründe dafür

  • Deckel Hardfacts: Funktion, Design und Material

  • Deckel Softfacts und Insights zur Deckelentwicklung

  • RECUP in der Justizvollzugsanstalt München

 
 "Karma Kaffee" Cappuccino

"Karma Kaffee" Cappuccino

 "In caffeine we trust" Zartbitter

"In caffeine we trust" Zartbitter

 "In caffeine we trust" Beere

"In caffeine we trust" Beere

 "Karma Kaffee" Mint

"Karma Kaffee" Mint

So sieht der Deckel aus (wunderschön, natürlich!)

In colours we trust! Jetzt wirds bunt, denn unsere Deckel bringen ordentlich Farbe in den Kaffeealltag. Schwarz und weiß mussten weichen, da sie zu sehr nach Einwegdeckel aussehen. Neben unseren üblichen Verdächtigen Mint und Cappuccino haben wir uns zusätzlich für ein super schickes Beere und ein edles Zartbitter entschieden. Der Frühling kann kommen!
Die Lieblingskombi von unserer Designerin Johanna ist
freches Mint mit einem schicken Zartbitter-Topping ;) - wir sind gespannt, wie Ihr die Farben mixt und matcht! Deshalb: "Her mit den Fotos, bittedanke!" --> #ichbindabei

We love coffee quotes! Für die Einführung haben wir noch ein besonderes Schmankerl für Euch: Eine limitierte Edition mit Sprüchen, die sich unser Team ausgesucht hat. Und da wir auf der einen Seite alle ziemliche Koffeinjunkies sind (Berufsrisiko, sorry Mama!) und natürlich auf gutes Karma stehen, haben wir uns ziemlich schnell und sehr demokratisch für die coffee quotes IN CAFFEINE WE TRUST und KARMA KAFFEE entschieden. Die Sprüche-Deckel findet Ihr zum Start beim Kaffeeanbieter Eures Vertrauens, sofern sie dieser schon bestellt hat. Wir sind gespannt, ob und welche Euch davon über den Weg laufen und hoffen, Ihr liebt sie genauso, wie wir.

 Mix and Match! Unsere Deckel in den Farben Cappuccino, Beere, Mint und Zartbitter.

Mix and Match! Unsere Deckel in den Farben Cappuccino, Beere, Mint und Zartbitter.

 

Kaufdeckel statt Pfanddeckel? Gute Gründe dafür

Ein Kaufdeckel für einen Pfandbecher? Weil das auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz schlüssig scheint, möchten wir Euch erklären, wie es zu dieser Entscheidung kam und warum wir fest davon überzeugt sind, dass das die beste Lösung für alle Beteiligten ist.

"Teamwork makes the Dream work!" In der Testphase mit unseren Partner-Cafés haben wir herausgefunden, dass sich ein Viertel der Testpartner den Deckel absolut nicht im Pfandsystem vorstellen kann. Das hat verschiedenste Gründe, die vom generellen Aufwand bis zum Spülaufwand und Handling reichen. Da wir viel Wert darauf legen, das richtige Handling unseres Systems in Abstimmung mit unseren Partnern zu erarbeiten, war das der ausschlaggebende Grund gegen eine Pfandlösung. Unsere Partner sind Experten in der Gastronomie und wir vertrauen auf ihre Einschätzung.

Jeder darf, niemand muss! Gleichzeitig können und wollen wir natürlich niemanden dazu verpflichten, neben den Bechern auch die Deckel anzubieten. Das wäre nämlich ein wirklich fieser Lock-in, indem wir die Kunden durch die Becher an die Deckel binden. Und das will RECUP natürlich nicht sein.

Stichwort Ecken und Kanten: Zusätzlich hat der Kauf des Deckels auch für den Kaffeetrinker Vorteile: So kann jede/r das tägliche Ritual des Morgen-, Mittags- und Pausenkaffees mit einem EIGENEN Deckel beschreiten! Je nach Gastro-Spülmaschine können nämlich nicht alle Partner garantieren, die vielen Ecken und Kanten der Deckel wirklich immer zu 100% blitzeblank reinigen zu können. Da ist es doch viel angenehmer, einen eigenen und somit hygienisch absolut immer einwandfreien Deckel zu haben!

P.S.: Manches erledigt sich von selbst: Den Antrag auf ein allgemeines Lippenstift-Verbot im Umkreis von 5 Metern um jeden Mehrwegdeckel konnten wir so auch fallen lassen.

 

 
Die schlechte Nachricht: Der Deckel ist nicht Teil des Pfandsystems.

Die gute Nachricht: DAS IST KEINE SCHLECHTE NACHRICHT!”
— Fabi, nach dem Deckel Strategiemeeting

Deckel Hardfacts: Funktion, Design und Material

Das kann der Deckel: Aus unseren Deckeln kann man trinken - und laut unseren Testpartnern sogar richtig gut! Wie wir Euch schon im letzten Transparenz-REport erzählt haben, handelt es sich bei dem Deckel um einen SIP - also um die optimale Schutzvorrichtung vor Kaffeeverschütten durch Autogebremse oder Ubahn-Gerempel. Kein seitliches Auslaufen, kein Ausschwappen, er sitzt gut – was will man mehr? Wie der altbekannte Coffee-to-go-Deckel eben, nur als Mehrwegversion und somit ohne Einwegmüll.
Ein verschließbares Mundstück hat der Deckel 1.0 aber keines. Damit nach dem Kaffeegenuss trotzdem nichts in die Tasche geht, haben wir uns natürlich Gedanken gemacht. Unser Favorit: Beim Zurückgeben des Pfandbechers den Deckel im Café einfach kurz ausschwenken lassen. Aber auch die gute alte ausgediente Zahnspangendose, Muttis Tupper, die Headphone-Verpackung oder ein Zippbeutel erfreuen sich großer Beliebtheit im RECUP-Team. Wir freuen uns auf Fotos Eurer kreativen Lösungen und sagen dazu #upcycling #reuserecycle! Den besten Vorschlag setzen wir gegen eine Belohnung gerne um!

Aus welchem Material sind die Deckel? Never change a winning team! Wie auch unsere RECUPs, sind die Deckel daher aus dem Kunststoff Polypropylen (PP). Hierfür sprechen die gleichen Gründe, die schon für die RECUPs gelten: Geschmacksneutral, lebensmittelecht und ohne Schadstoffe, vollständig recyclebar, spülmaschinenfest, bruchsicher und somit langlebig. Durch das festere Material des Kunststoffes kann es sein, dass der Deckel beim "Draufdeckeln" anfangs etwas klemmt. Das legt sich aber mit der Zeit. Unser Tipp im Fall der Fälle: RECUP auf der Theke abstellen und Deckel mit beiden Händen und viel Liebe auf den Becher drücken. Klack!

Das Ende der Deckeltage: Sollte der Deckel einmal das Zeitliche segnen, bitten wir Euch, ihn entsprechend zu entsorgen. Als reiner Kunststoffdeckel kann er einwandfrei recycelt werden - einfach ab in den gelben Sack damit! Noch besser: Gebt ihn bei Eurem Café ab: Der Besitzer kann alte Deckel zusammen mit alten Bechern an uns für ein direktes Recycling zurücksenden.

 
 Top Team: RECUP-Becher und RECUP-Deckel

Top Team: RECUP-Becher und RECUP-Deckel

Deckel-Softfacts und Insights zur Deckelentwicklung

Konsequent nachhaltig, transparent und sozial: Wie treue RECUP-Fans wissen, versuchen wir in allen Bereichen unseres Unternehmens möglichst nachhaltig, transparent und sozial zu agieren und zu kommunizieren. Deswegen war es uns auch beim Deckel wichtig, hier möglichst offen mit Euch zu sprechen und auch unangenehme Aspekte mit Partnern und Kaffeetrinkern zu diskutieren. Was Materialien und Produktion angeht, gehen wir gerne noch einen Schritt weiter und suchen konsequent nach Partnern, mit denen wir diese Werte auch in unsere Produkte, unsere Kommunikation und unsere Medien einbinden können. Den Deckelaufsteller für die Theken unserer Partnern haben wir deshalb gemeinsam mit der Schreinerei der JVA (Justizvollzugsanstalt München) entwickelt. Wir finden die Arbeit wirklich super unterstützenswert und sind von dem Ergebnis begeistert!

 Unsere Deckel werden mit einem praktischen Aufsteller aus der Schreinerei der JVA München präsentiert.

Unsere Deckel werden mit einem praktischen Aufsteller aus der Schreinerei der JVA München präsentiert.

 

Gemeinsam entwickeln und dazulernen! Als Startup lernen wir ständig dazu und arbeiten gerne nach der Methode “probieren geht über studieren”. Umso hilfreicher ist es, dass wir bei solchen Mammutprojekten, wie dem Deckelthema immer wieder auf das Erfahrungsreichtum unserer Partner, Produzenten und allen anderen Beteiligten zurückgreifen können. (An dieser Stelle also auch wieder ein großes, fettes DANKE!)
Wir sehen RECUP als ein Gemeinschaftsprojekt, das nur funktioniert, wenn die verschiedenen involvierten Akteure alle von der Sache überzeugt sind. Deswegen bringt es nichts, wenn wir uns in unserem Kämmerchen einsperren, etwas aushecken und das Produkt dann einfach auf den Markt werfen. Deshalb sind wir zu überzeugten Testphasen-Tätern geworden.

Wie immer gilt also: Solltet Ihr Tipps, Ratschläge oder einfach eine Meinung zu den neuen Mehrwegdeckeln haben oder einfach nur mal quatschen wollen – wir freuen uns über Eure Nachrichten oder Euren Besuch!

Euer RECUP-Team